23. März 1940
Geburt in Wels, Oberösterreich, Österreich.
Kindheit
Geprägt durch längere Krankenhausaufenthalte infolge einer Knochentuberkulose; frühe Auseinandersetzung mit dem Dasein. Schmerz, Isolation und inneren Vorstellungsräumen.
1958
Umzug nach Wien.
1958–1963
Ausbildung an der Höheren Graphischen Bundes-, Lehr- und Versuchsanstalt, Wien.
1963–1966
Studium der Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Hans Andre, Fritz Wotruba und Josef Pillhofer.
Frühe Arbeite
Kopf- und Aktstudien, figurative Zeichnungen, Skulpturen geprägt von formaler Strenge und Reduktion.
29. Juli 1967
Geburt der Tochter Marija Angerer.
ab 1967
Tätigkeit als freischaffender Bildhauer und Werbegrafiker.
ab den 1970er-Jahren
Entwicklung einer eigenständigen Formensprache.
ab 1978
Intensive Auseinandersetzung mit altägyptischen Mythologie, formgebender Einfluss der Schaffung von Skulpturen mit Titeln wie Nephtys, Isis, Osiris.
1979–1980
Studium und Diplomabschluss bei Bruno Gironcoli an der Akademie der bildenden Künste Wien.
1981
Ausstellung Das Quadrat und der Würfel – eine phänomenologische Analyse, Secession, Wien.
Atelier
in Neuruppersdorf, Laa an der Thaya, Niederös.
1983–2003
Lehrtätigkeit an der Höheren Graphischen Bundes-, Lehr- und Versuchsanstalt Wien, Fachbereich Grafik-Design.
ab 1990
Entstehung der ersten Meditation-Skulpturen.
1991
Schaffung der ersten Waage-Skulptur.
1991
Werkzyklus Im Augenblick der Ewigkeit.
1992
Ausstellung Im Augenblick der Ewigkeit. Skulpturen, Bilder, Grafiken, Wiener Secession, Wien.
2004
Entstehung der ersten Yin-Yang-Skulptur.
2004
Ausstellung Stein und Sein, Künstlerhaus Wien, (mit Guido Zehetbauer-Salzer).
ab den 2010er-Jahren
Anfang der Metallfaltungen.
2012
Ausstellung Rückblick/Querschnitt, Österreichische Beamtenversicherung, Wien.
2019
Ausstellung Walter Angerer-Niketa, Galerie des Oberösterreichischen Kunstvereins, Linz, Oberösterreich.
2020
Ausstellung, Choreographie der Stille, (mit Ray Malone), zs art galerie, Wien.
24. September 2021
Tod in Laa an der Thaya, Niederösterreich, Österreich.
ab 2022
Beginn der Aufarbeitung des Nachlasses Walter Angerer-Niketa.
2023
Retrospektive Ausstellung Im Augenblick der Ewigkeit. Walter Angerer-Niketa (1940–2021), zs art galerie, Wien.